Testbericht: Bambu Lab A1 & A1 Mini – Die neuen Könige der Mittelklasse?
Aktualisiert im Februar 2026 | Von der Redaktion geprüft ✅
Bambu Lab A1 & A1 Mini im Test: Der beste 3D-Drucker für Einsteiger?
Wer im Jahr 2026 nach einem zuverlässigen 3D-Drucker für Anfänger sucht, landet unweigerlich bei Bambu Lab. Mit dem Bambu Lab A1 und dem A1 Mini hat der Hersteller den Markt revolutioniert. Das Versprechen: 3D-Druck ohne stundenlanges Basteln oder technisches Vorwissen.
In diesem Testbericht schauen wir uns beide Modelle genau an. Warum ein gemeinsamer Test? Ganz einfach: Abgesehen von der Baugröße sind die Geräte technisch fast Zwillinge. Sie nutzen dasselbe intuitive Betriebssystem, die identischen Schnellwechsel-Düsen und das bahnbrechende AMS lite für den Mehrfarbdruck.
Kurzfazit: Für wen lohnt sich der Kauf?
Der Bambu Lab A1 (und Mini) ist perfekt für alle, die eine „Plug-and-Play“-Lösung suchen. Er ist der ideale Drucker für Hobbyisten, die Wert auf Geschwindigkeit, eine extrem einfache Bedienung und saubere Ergebnisse legen, ohne vorher zum Technik-Experten werden zu wollen.
Experten-Urteil: „3D-Druck ohne Ingenieursstudium“ – das trifft es auf den Punkt.
Die wichtigsten Eckdaten im Vergleich
Hier sehen Sie die Unterschiede auf einen Blick, um die richtige Entscheidung für Ihr Budget und Ihren Platzbedarf zu treffen:
| Feature | Bambu Lab A1 Mini | Bambu Lab A1 |
| Druckvolumen | 180 x 180 x 180 mm | 256 x 256 x 256 mm |
| Max. Heizbett-Temp. | 80 °C | 100 °C |
| Bauweise | Cantilever (einarmig) | Stabiler Rahmen (zwei Säulen) |
| Besonderheit | Extrem kompakt & günstig | Standardgröße für alle Projekte |
| Preisklasse | ca. 199 € - 249 € | ca. 339 € - 489 € |
Inhaltsverzeichnis
Bambu Lab A1 & A1 Mini Lieferumfang: Alles für den perfekten Start
Einer der größten Vorteile für Sie als Einsteiger: Bambu Lab liefert kein kompliziertes Puzzle, sondern ein durchdachtes Paket. Während man bei anderen Herstellern oft erst tief in die Werkzeugkiste greifen muss, ist hier das Motto: Auspacken, Anschließen, Drucken.
Was bekommt der Kunde? Der Lieferumfang im Check
Bambu Lab ist bekannt für seine großzügigen Beigaben. In der Box finden Sie:
Vormontierter Drucker: Je nach Modell der kompakte A1 Mini oder der größere A1.
Werkzeug-Set: Alle benötigten Inbusschlüssel und Schrauben für die Montage.
Test-Filament: Eine kleine Menge PLA (ca. 20g), damit Sie sofort loslegen können.
Zubehör & Ersatzteile: Ersatz-Druckkopfdüsen-Wischer, Schmiermittel für die Achsen und ein Ersatz-Filament-Cutter.
Micro-SD-Karte: Bereits im Drucker eingesteckt, inklusive vorgespeicherter Test-Dateien wie dem berühmten „Bambu-Benchy“.
Die „Mystery Box“: Ein tolles Extra! In der Box befinden sich Bauteile (z.B. Motoren oder LEDs) für ein Projekt, dessen Gehäuse Sie sich später selbst auf dem Drucker ausdrucken können.
Aufwand des Aufbaus: Wie lange dauert es wirklich?
Die A1-Serie ist kein klassischer Bausatz, sondern wird als „Pre-Assembled“ (Vormontiert) bezeichnet.
Bambu Lab A1 Mini: Dieser Drucker ist fast Ready-to-use. Sie müssen lediglich die Transportsicherungen lösen und den Filament-Abstreifer montieren. In weniger als 10 bis 15 Minuten ist er bereit für den ersten Testdruck.
Bambu Lab A1: Aufgrund der Größe ist der Rahmen von der Basis getrennt. Sie müssen den Rahmen auf die Basis setzen und mit den beiliegenden Schrauben fixieren. Dank der passgenauen Führung ist das in etwa 20 bis 25 Minuten erledigt – selbst wenn Sie zwei linke Hände haben.
Einsteiger-Tipp: Was Sie zusätzlich brauchen
Obwohl Bambu Lab fast alles liefert, gibt es zwei Dinge, die Ihren Alltag enorm erleichtern:
Ein kleiner Seitenschneider: Um das Filament sauber anzuschneiden (oft im Lieferumfang enthalten, aber ein hochwertiges Modell hilft).
Isopropanol (Reinigungsalkohol): Wischen Sie die goldene Druckplatte regelmäßig damit ab. Schon ein kleiner Fingerabdruck (Fett) kann dafür sorgen, dass der Druck nicht mehr richtig haftet.
Zusätzliches Filament: Die beigelegten 20g reichen nur für einen winzigen Test. Bestellen Sie am besten direkt 1-2 Rollen PLA-Filament (1,75 mm) mit, damit Ihnen am ersten Wochenende nicht der „Stoff“ ausgeht.
Die Technik-Highlights: Warum der A1 (Mini) so einfach zu bedienen ist
Bambu Lab hat Funktionen eingebaut, die früher nur Profi-Geräten für tausende Euro vorbehalten waren. Hier erfahren Sie, was unter der Haube steckt und warum Ihnen das den Alltag erleichtert.
Das beheizte Druckbett: Nie wieder Klebestift-Frust
Beide Drucker verfügen über ein beheiztes Druckbett mit einer strukturierten Gold-PEI-Platte.
Der Vorteil: Kunststoff zieht sich beim Abkühlen zusammen. Durch das beheizte Bett bleibt das Material während des Drucks warm und haftet perfekt.
Besonderheit: Sobald der Druck fertig und die Platte abgekühlt ist, „ploppt“ das Modell fast von alleine ab. Ein mühsames Abkratzen mit dem Spachtel gehört der Vergangenheit an. Der große A1 schafft hier bis zu 100°C,während der A1 Mini bis zu 80°C schafft.
Auto-Leveling: Das Ende der „Zettel-Methode“

Früher mussten Einsteiger das Druckbett mit einem Blatt Papier und vier Schrauben mühsam manuell ausrichten. War der Abstand zur Düse nur einen Millimeter falsch, schlug der Druck fehl.
Der Segen für Anfänger: Der A1 und A1 Mini erledigen das vollautomatisch. Vor jedem Druck tastet der Druckkopf das Bett ab und erstellt eine digitale Landkarte der Oberfläche. Er gleicht Unebenheiten während des Drucks selbstständig aus. Sie müssen buchstäblich nichts tun, außer auf „Start“ zu drücken.
Das AMS lite: Mehrfarb-Druck für jedermann

Das AMS lite (Automatic Material System) ist das absolute Highlight der A1-Serie. Es handelt sich um einen externen Aufsatz, auf den Sie bis zu vier verschiedene Filament-Rollen gleichzeitig stecken können.
Wichtiger Kauf-Hinweis: Das AMS lite ist nicht standardmäßig bei jedem A1 oder A1 Mini enthalten. Sie erhalten es nur, wenn Sie sich für die „Combo“-Version entscheiden. Wer den Drucker einzeln kauft, kann das AMS lite jedoch jederzeit separat nachkaufen und nachrüsten.
Was es macht: Der Drucker kann während eines Druckvorgangs vollautomatisch zwischen den bis zu vier Farben wechseln. So entstehen bunte Figuren, mehrfarbige Schilder oder komplexe Modelle in einem Rutsch, ohne dass Sie daneben stehen müssen.
Zusatz-Nutzen für Sparfüchse: Wenn eine Filament-Rolle während des Drucks leer geht, kann das AMS automatisch auf eine zweite Rolle mit derselben Farbe umschalten. Das ist ideal, um Filament-Reste restlos aufzubrauchen, ohne den Druck zu gefährden.
Extruder & Geschwindigkeit: Schnell, aber präzise
Der A1 nutzt einen sogenannten Direct-Drive-Extruder aus Metall. Das bedeutet, der Motor, der das Plastik schiebt, sitzt direkt über der Düse.
Zuverlässigkeit: Das sorgt für weniger Verstopfungen und erlaubt es sogar, weiches Material wie TPU (flexibles Gummi) problemlos zu drucken.
Speed: Beide Drucker gehören zu den schnellsten ihrer Klasse. Ein Standard-Testboot (Benchy), das früher 60-90 Minuten dauerte, spucken diese Geräte in etwa 17 bis 19 Minuten aus – und das bei einer Qualität, die absolut überzeugt.
Wussten Sie schon? Dank einer speziellen Software-Technik (Active Motor Noise Cancellation) hören Sie beim Drucken fast nur die Lüfter. Das typische „Singen“ und „Pfeifen“ der Motoren wird aktiv unterdrückt.
Software & Steuerung: Ist der Bambu Lab A1 wirklich so einfach zu bedienen?
Die Hardware ist beeindruckend, aber die wahre Stärke von Bambu Lab liegt in der Software. Für Sie als Einsteiger bedeutet das: Sie müssen kein Technik-Profi sein, um professionelle Ergebnisse zu erzielen. Die Bedienung ist so intuitiv gestaltet, dass der Frustfaktor fast bei Null liegt.
Bambu Studio: Die Slicer-Software, die mitdenkt

Bevor ein Modell gedruckt werden kann, muss es „gesliced“ (in Schichten zerlegt) werden. Dafür nutzt man das kostenlose Bambu Studio (für Windows und Mac).
Einfachheit: Im Gegensatz zu anderen Programmen sind hier bereits perfekte Profile für den A1 und A1 Mini hinterlegt. Sie wählen einfach das Material aus, und die Software stellt alles optimal ein.
Alles auf einen Blick: Sie sehen sofort, wie lange der Druck dauert, wie viel Filament verbraucht wird und was der Druck kosten wird.
Die Bambu Handy App: 3D-Druck per Fingertipp
Das ist das Feature, das die meisten Nutzer am meisten begeistert. Mit der Bambu Handy App wird Ihr Smartphone zur Fernsteuerung:
Modelle finden & drucken: Über die integrierte Plattform „MakerWorld“ können Sie tausende Vorlagen durchstöbern und mit nur einem Klick direkt vom Handy aus den Druck starten.
Kamera-Livestream: Beide Drucker haben eine Kamera eingebaut. So können Sie vom Sofa oder von unterwegs live zusehen, wie Ihr Modell entsteht.
Intuitives Display: Moderne Steuerung am Gerät
Vergessen Sie komplizierte Drehräder oder kryptische Textmenüs.
Bambu Lab A1: Besitzt einen großen, reaktionsschnellen Farb-Touchscreen. Die Symbole sind klar verständlich und führen Sie sicher durch Funktionen wie den Filamentwechsel oder die Kalibrierung.
Bambu Lab A1 Mini: Auch der kleine Bruder setzt auf einen Touchscreen, der zwar kompakter ist, aber die gleiche intuitive Benutzeroberfläche bietet. Selbst ohne Handy oder PC lässt sich der Drucker so kinderleicht bedienen.
Mein Tipp für Anfänger: Nutzen Sie zu Beginn die „Bambu Handy“ App. Es gibt keinen einfacheren Weg, um ein Gefühl für das Hobby zu bekommen, ohne sich in komplexen PC-Programmen zu verlieren.
Druckqualität im Test: Wie gut drucken A1 und A1 Mini wirklich?
Die wichtigste Frage für jeden Käufer: Sieht das Ergebnis am Ende auch gut aus? In unseren Tests haben der Bambu Lab A1 und der A1 Mini Ergebnisse geliefert, die bisher deutlich teureren Profi-Geräten vorbehalten waren.
Beispieldrucke: Das berühmte „Benchy“ und mehr
Um die Leistung vergleichbar zu machen, haben wir die Standard-Tests durchgeführt:
Das 19-Minuten-Benchy: Das klassische Testschiffchen drucken beide Geräte in Rekordzeit. Trotz der enormen Geschwindigkeit sind die Wände glatt, die Überhänge sauber und die Schrift am Heck gut lesbar.
Präzisionstests: Bei feinen Strukturen und Toleranztests (Teile, die ineinandergreifen) glänzt die A1-Serie. Selbst bewegliche „Print-in-Place“-Modelle, die direkt am Stück gedruckt werden, lassen sich nach dem Druck sofort einwandfrei bewegen.
Mehrfarbdruck mit dem AMS lite: Das Druckbild bei mehrfarbigen Modellen ist beeindruckend sauber. Es gibt kaum Vermischungen der Farben, da der Drucker zwischen den Wechseln die Düse gründlich reinigt.
Getestete Materialien: Von Standard bis Flexibel

Wir haben die Drucker mit den gängigsten Materialien getestet, um die Alltagstauglichkeit zu prüfen:
PLA (Standard): Perfekte Ergebnisse, extrem detailreich und ohne Verzug.
PETG (Robust): Sehr gute Haftung und Stabilität. Ideal für Funktionsteile, die etwas Hitze oder Sonnenlicht aushalten müssen.
TPU (Flexibel): Dank des modernen Direct-Drive-Extruders druckt vor allem der A1 flexibles Material wie Gummi überraschend zuverlässig – ein Bereich, an dem viele Einsteiger-Drucker scheitern.
Einsteiger-Tipp: Welches Material für welches Projekt?
Als Anfänger kann man bei der Auswahl der Filamente schnell den Überblick verlieren. Hier ist eine kleine Faustformel:
PLA: Das „Sorglos-Material“. Es riecht kaum, verzieht sich nicht und ist in unzähligen Farben erhältlich. Ideal für Deko, Figuren und alles, was nicht heiß wird.
PETG: Die stabilere Alternative. Es ist zäher als PLA und hält Temperaturen bis ca. 70°C aus (gut für Halterungen im Auto oder im Garten).
TPU: Wenn es biegsam sein muss (z. B. Handyhüllen oder Dichtungen). Hinweis: TPU sollte immer über den externen Halter und nicht über das AMS lite gedruckt werden.
Fazit zur Qualität: Sie müssen kein Profi im „Tuning“ sein. Die Standard-Profile von Bambu Lab sind so gut eingestellt, dass fast jeder Druck auf Anhieb gelingt.
Lautstärke und Platzbedarf: Ist der Bambu Lab A1 (Mini) wohnzimmertauglich?

Einer der wichtigsten Faktoren für Hobby-Nutzer ist die Frage: „Nervt das Gerät im Alltag?“ Ein 3D-Drucker im Home-Office oder Wohnzimmer muss nicht nur gute Ergebnisse liefern, sondern sollte auch keinem startenden Jet ähneln.
Die Lautstärke: Kann man daneben arbeiten oder schlafen?
Dank der innovativen aktiven Motor-Geräuschunterdrückung gehören der A1 und der A1 Mini zu den leisesten Druckern auf dem Markt.
Arbeiten: Ja, absolut. Die mechanischen Bewegungen sind durch die Software-Kalibrierung extrem gedämpft. Das typische „Singen“ der Motoren ist fast vollständig verschwunden. Man kann problemlos daneben Telefonate führen oder konzentriert arbeiten.
Schlafen: Das ist subjektiv. Während die Motoren flüsterleise sind, hört man dennoch die Lüfter, die das Bauteil kühlen. In einem separaten Raum bei geschlossener Tür ist der Drucker nachts unhörbar; direkt neben dem Bett könnte das monotone Rauschen der Lüfter jedoch empfindliche Schläfer stören.
Silent Mode: Über die App lässt sich die Geschwindigkeit reduzieren, was die Geräuschkulisse nochmals deutlich senkt.
Platzbedarf: Wie viel Raum müssen Sie einplanen?
Hier gibt es einen deutlichen Unterschied zwischen den Modellen, besonders wenn Sie das AMS lite nutzen:
Bambu Lab A1 Mini: Er ist ein echtes Platzwunder. Mit seiner kompakten Bauweise passt er auf fast jeden Schreibtisch. Produktabmaße: 347 x 315 x 365 mm
Bambu Lab A1: Er benötigt deutlich mehr Fläche, da das Druckbett nach vorne und hinten ausfährt (ca. 40 cm Tiefe einplanen). Produktabmaße: 385 x 410 x 430 mm
Das AMS lite Problem: Wenn das AMS lite neben dem Drucker steht, verdoppelt sich die benötigte Stellfläche fast.
Pro-Tipp: Für den großen A1 gibt es einen Halter (Top Mount), mit dem man das AMS lite oben auf dem Rahmen montieren kann. Das spart enorm viel Platz auf dem Tisch, macht den Drucker aber sehr hoch (ca. 75–80 cm Gesamthöhe einplanen!).
Fazit zum Betrieb im Alltag
Der Bambu Lab A1 ist der erste Drucker, den man guten Gewissens in einer Mietwohnung betreiben kann, ohne die Nachbarn oder Mitbewohner zu stören. Der A1 Mini ist die perfekte Wahl, wenn Sie nur eine kleine Ecke auf dem Schreibtisch frei haben.
Vor- und Nachteile der Bambu Lab A1-Serie im Überblick
Bevor Sie Ihre Entscheidung treffen, sollten Sie die Stärken und Schwächen der Geräte genau kennen. In unserem Langzeittest haben sich klare Punkte herauskristallisiert, die den A1 vom Wettbewerb abheben, aber auch Bereiche, in denen er an seine Grenzen stößt.
Vorteile
- Überragendes Preis-Leistungs-Verhältnis: Profi-Features zum Einsteigerpreis.
- Echter Mehrfarbdruck: Das AMS lite ermöglicht kinderleichte bunte Drucke.
- Volle WLAN-Konnektivität: Beide Modelle (A1 & Mini) lassen sich bequem per App und Cloud steuern.
- Plug-and-Play Aufbau: In 15–25 Minuten einsatzbereit, ideal für absolute Anfänger.
- Automatisierung: Auto-Leveling und Vibrationskompensation garantieren eine hohe Erfolgsquote.
Nachteile
- Offene Bauweise: Ohne Gehäuse nicht für Materialien wie ASA, ABS oder Nylon geeignet.
- Lüftergeräusche: Die aktive Kühlung ist deutlich hörbar, auch wenn die Motoren flüsterleise sind.
- Stellfläche: Das Setup mit AMS lite braucht viel Platz (Breite) auf dem Schreibtisch.
Kaufempfehlung: Welchen Bambu Lab 3D-Drucker sollten Sie kaufen?
Nach unserem ausführlichen Test steht fest: Der Bambu Lab A1 und der A1 Mini haben die Einstiegshürden für den 3D-Druck im Jahr 2026 fast vollständig eingerissen. Nie war es einfacher, qualitativ hochwertige Objekte ohne technisches Fachwissen zu produzieren.
Persönliches Urteil: Lohnt sich der Kauf für Anfänger?
Ein klares Ja. Wenn Sie keine Lust auf Basteln, stundenlanges Kalibrieren und frustrierende Fehldrucke haben, führt aktuell kein Weg an Bambu Lab vorbei.
Kaufen Sie den A1 Mini, wenn Sie wenig Platz haben, ein begrenztes Budget nutzen wollen und hauptsächlich kleinere Figuren, Ersatzteile oder Deko drucken.
Kaufen Sie den A1 (Standard), wenn Sie die volle Druckfläche von 256 mm benötigen, um auch größere Projekte wie Helme, Gehäuse oder Schüsseln ohne Zerschneiden zu drucken.
In beiden Fällen empfehle ich dringend die Combo-Version mit AMS lite. Der Mehrfarbdruck ist das Feature, das diesen Drucker von einem Werkzeug zu einer Kreativmaschine macht.
Die Alternativen: Wann ist ein anderer Drucker besser?
Obwohl der A1 fast perfekt ist, gibt es Szenarien, in denen Sie eine Alternative in Betracht ziehen sollten:
Für technische Materialien (ABS/ASA): Wenn Sie funktionale Teile für den Außenbereich oder den Motorraum drucken wollen, greifen Sie lieber zum Bambu Lab P1S. Das geschlossene Gehäuse ist für diese Materialien zwingend erforderlich.
Für das kleinste Budget: Wenn jeder Euro zählt und Sie gerne basteln, sind die Geräte der Creality Ender-Serie oft günstiger, erfordern aber deutlich mehr Wartung und manuelles Eingreifen.
Bereit für Ihren ersten 3D-Druck?
Egal für welches Modell Sie sich entscheiden: Sie kaufen ein Stück Zukunft. Mit der Kombination aus kinderleichter App-Steuerung, integriertem WLAN und der beeindruckenden Geschwindigkeit machen Sie garantiert nichts falsch.
Josef Wilhelm
FAQ: Häufig gestellte Fragen zum Bambu Lab A1 & A1 Mini
Ist der Bambu Lab A1 für Anfänger ohne Vorwissen geeignet?
Ja, absolut. Der Bambu Lab A1 wurde speziell für Einsteiger entwickelt. Dank Funktionen wie dem automatischen Druckbett-Leveling, der Vibrationskalibrierung und der intuitiven App-Steuerung gelingen hochwertige 3D-Drucke auch ohne technisches Vorwissen.
Was ist der Unterschied zwischen dem Bambu Lab A1 und dem A1 Mini?
Der Hauptunterschied liegt im Bauraum: Der A1 bietet ein Volumen von 256 x 256 x 256 mm, während der A1 Mini mit 180 x 180 x 180 mm kompakter ist. Zudem ist der A1 durch sein Portal-Design stabiler für große Objekte, während der Mini ideal für kleine Schreibtische ist.
Kann man mit dem Bambu Lab A1 mehrfarbig drucken?
Ja, der Mehrfarbdruck ist möglich, sofern Sie das AMS lite nutzen. Dieses ist in der „Combo“-Version enthalten oder kann separat nachgerüstet werden. Es erlaubt den automatischen Wechsel zwischen bis zu vier verschiedenen Filament-Farben während eines Druckvorgangs.
Unterstützen der A1 und A1 Mini WLAN und App-Steuerung?
Ja, beide Modelle verfügen über integriertes WLAN. Über die kostenlose App „Bambu Handy“ können Sie Drucke starten, den Fortschritt per Kamera überwachen und Fehlermeldungen in Echtzeit auf Ihr Smartphone erhalten.
Kann der Bambu Lab A1 Materialien wie ABS oder ASA drucken?
Nur bedingt. Da es sich um einen offenen Drucker handelt, ist er primär für PLA, PETG und TPU optimiert. Technische Materialien wie ABS oder ASA neigen bei offener Bauweise zu Verzug (Warping). Für diese Materialien wird ein Drucker mit geschlossenem Bauraum empfohlen.
Welche Druckbettgröße hat der Bambu Lab A1?
Der Bambu Lab A1 hat eine Druckbettgröße von (LxBxH) 256x 256x 256mm. Damit beträgt das maximale Druckvolumen 16777cm³.
Welche Druckbettgröße hat der Bambu Lab A1 Mini?
Der Bambu Lab A1 Mini hat eine Druckbettgröße von (LxBxH) 180x 180x 180mm. Damit beträgt das maximale Druckvolumen 5832cm³.
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